Aktion „Frieden für Afghanistan“ am Metzelplatz
„Mit Waffen schafft man keinen Frieden!“ und „Das Geld für den Krieg kann man für Bildung ausgeben.“ Diese und weitere Kommentare standen auf den Stimmzetteln der bundesweiten Abstimmung über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Sie wird initiiert von den Friedensinitiativen, um die Meinung der Bevölkerung in den Bundestag zu tragen, wenn dieser Anfang Dezember über die Mandatsverlängerung abstimmt. In nur zwei Stunden nahmen 53 Rottenburger am Info-Stand der Linken auf dem Metzelplatz teil. Auch wenn für viele die Zukunft Afghanistans ungewiss ist – „Wie soll es weitergehen?“ - stimmte keiner für die Verlängerung. „Kein Krieg für Öl“ und „Endlich raus!“ herrschten als Meinung vor. Während die NATO-Staaten Kanada und Niederlande 2010-11 ihre Truppen abziehen, sollen deutsche Soldaten eins der korruptesten Regimes der Welt stützen, das sich nur mithilfe von Warlords, Drogenbaronen, der NATO und eines riesigen Wahlbetrugs an der Macht hält. Besonders empört waren einige darüber, dass die NATO jetzt die Regierung Afghanistans verantwortlich macht, dass seit acht Jahren der soziale Aufbau des Landes nicht stattfindet und die meisten internationalen Organisationen abgezogen sind. „Bei jedem Krieg sind die Dummen die einfachen Menschen, nicht diejenigen, die den Krieg über ihre Köpfe hinweg beschließen. Das müssen wir ändern.“ Mit ihrer Aktion ruft Die Linke Rottenburg zur Teilnahme an der Stuttgarter Demonstration gegen den Afghanistan-Krieg am Samstag, 28.11.2009
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Für Nachfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung: Dr. Emanuel Peter, Tel: 07472-42096






Rottenburg. Das drängendste Problem spürten die beiden Linken gleich beim Eintritt ins Ladenlokal – Hänsel war mit Stadtrat Emanuel Peter da: „Das ist aber eng hier“, wunderte sich die Abgeordnete. „Viel zu eng“, pflichtete Regina Wolf bei, die den Tafelladen vor zwölf Jahren gründete. Zur Zeit stehe sie in Verhandlungen zwecks Erweiterung. 

