Ironie des Schicksals?
Nachdem nun 2 Jahrzehnte lang der Osten wie ein Entwicklungsland behandelt wurde: dank Strukturausgleich wurde die Infrastruktur modernisiert, sinnigerweise überwiegend durch West-Firmen, Gelder flossen in alle möglichen Kanäle die ebenfalls nach Westen führten, es wurden und werden im Osten niedrigere Löhne und Renten bezahlt, dadurch kommt es zur bedauerlichen (wirtschaftlichen) Flucht der Ostdeutschen aus ihrem schönen Land nach Westen. Die CDU/CSU und FDP sind nach wie vor gegen einen Mindestlohn, der ja überwiegend dem Osten helfen könnte, damit sind sie auch gegen vernünftige Einkommen in der Sozialversicherung, gegen vernünftige steuerliche Abgaben die Kommunen, Ländern und Bund aus der Finanzkrise helfen könnten, für ein Anwachsen der sogenannten Aufstocker (was ja auch den Staatssäckel belastet), für Armutsrenten die wieder speziell, aber nicht ausschließlich im Osten anfallen werden. Und nun kommt ausgerechnet der Ministerpräsident eines der reichsten Bundesländer und jammert? Bayern profitiert doch von den Niedriglöhnen, von Arbeitnehmern aus Ostdeutschland und sogar Osteuropa die den Tourismus stützen. Und nun sogar ein geringerer Mehrwertsteuersatz für Hotels? Nicht für die kleinen Kneipen, neeh! Ich versteh die Welt nicht mehr.
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