Rottenburg
Tübinger Haushalt - Reine RhetorikFDP-Stadtrat Dietmar Schöning kommentierte in der „Mittwochspalte“ den Tübinger Haushalt.Lieber Herr Schöning, laut Grundgesetz Artikel 28 ABs. 2 ist die Politik verpflichtet, für eine ausreichende Finanzierung der Gemeinden zu sorgen. Die Reichen werden seit 1998 kontinuierlich von Steuern entlastet (Senkung des Spitzensteuersatzes, Senkung der Erbschaftssteuer, Senkung der Körperschaftssteuern, Senkung der Kapitalertragssteuer . . .), und gerade Ihre Partei betreibt das weiter, während die mittleren und unteren Einkommen durch Mehrwertsteuer-Erhöhungen, Gebührenerhöhungen in den Gemeinden ständig weiter belastet werden. Wolfgang Schäfer, Hirrlingen |
Teurere KindergärtenAlle Parteien? NeinIn Rottenburg werden die Kindergartenbeiträge erhöht.Liebe Eltern aus Rottenburg, Tübingen, Baden-Württemberg, die Erhöhung der Kindergartenbeiträge, noch bevor die Haushaltskommission und die Bürgerversammlung stattfand, zeigt deutlich, wer für die Krise und die Steuergeschenke der letzten Jahre die Rechnung bekommt. Zugestimmt haben alle Parteien, auch wenn sie angeblich sozial sind wie die Grünen und die ...PD.
Wolfgang Schaefer, Hirrlingen 10.000 mal die LinkeNeues Layout und mehr Inhaltseit fast einem Jahr ist die Seite die-linke-rottenburg.de nun Online und feiert nun den 10.000. Besucher. Für mich als Webmaster (oder besser Webmistress) ein Grund zum feiern. Zeigt es doch das sich der Arbeitseinsatz bis hier mehr als gelohnt hat. So gibt es zur Feier nicht etwa Bier und Partymusik. Sondern ein neues Layout und einen übersichtlicheren Inhalt der Seite. Es lohnt sich also in den nächsten Wochen hier immer mal wieder hineinzuschauen. Und nicht vergessen, jeder Besucher kann hier mitschreiben und jeden einzelnen Artikel kommentieren.
mit freundlichem Gruß Isabelle Groschke Unnachgiebige Linie(Schwäb. Tagblatt, 10.3.10)Haller-Haid (SPD) beklagt die ‚unnachgiebige Linie’ des Kultusministeriums gegenüber der neuen Werkrealschule (WRS) für DuGoNe. Im neuesten Gutachten zur Landesschulentwicklung (Bargel) findet man Gründe für Stuttgarts Starrsinn. Die WRS sind die erste „Schulreform“, für es bei Ende der Antragsfrist weder Schulversuche noch Bildungspläne gab – eine Reform in den blauen Himmel mit dem leeren Versprechen an Eltern, ihre Kinder könnten problemlos den Realschulabschluss machen. Laut Hartmut Markert (GS-Rektor, Hechingen) sind die Lehrer für die berufsbezogenen Fächer nicht ausgebildet. Stuttgarts unnachgiebige Bedingung der Zweizügigkeit für WRS führt dazu, dass von den 1.176 Hauptschulen im Land 867 geschlossen werden, weil sie diese Bedingung schon jetzt nicht erfüllen. Bargel weist nach, dass das Festhalten am dreizügigen Schulsystem zu massiven Schulschließungen von 70 Prozent aller weiterführenden Schulen führen wird. Die Folge ist die Verödung ganzer Regionen, weil sich junge Familien nur in Orten mit sozialer Infrastruktur (Kitas, Schulen) niederlassen. Auch Handwerk und Kleinbetriebe ziehen dann weg. Das gewollte Schulsterben aus reinen Kostengründen wird nur verhindert durch wohnortnahe, integrierte Gemeinschaftsschulen bis zur 10. Klasse, die das gesamte Bildungsspektrum anbieten. Damit könnten fast 70 Prozent der Gemeinden Schulstandorte bleiben. Es reicht nicht, sich mit Stuttgart um einzelne Details der WRS in DuGoNe zu streiten. Es ist höchste Zeit für Eltern und Bürgermeister, zur Erhaltung ihrer Kommunen aktiv zu werden – im Interesse ihrer Schüler, junger Familien und gegen die Verödung dieses schönen Landes! Dr. Emanuel Peter MissbrauchsvorfälleBitte veröffentlichen Sie meinen Leserbrief zu Ihren Artikeln bzgl der Missbrauchsvorfälle an den verschiedensten Schulen und Einrichtungen und hierzu online und in PrintEs kann nicht oft genug betont werden, dass Täter regelmäßig Opfer waren, der Umkehrschluss aber keinesfalls zutrifft. Nicht um zu entschuldigen sondern um wach zu rütteln. Ein Täter hat regelmäßig viele Opfer! Allen Kindern muss vermittelt werden, dass sie ein unbedingtes Recht über ihren Körper haben. Kein Kind sollte ungeliebte Verwandte küssen müssen, entkleidet oder auf den Arm genommen werden, ohne einverstanden zu sein. Ganz zu schweigen vom erzwungenen gemeinsamen Umziehen oder Duschen vor und nach dem Sport etc. Kinder entwickeln sehr früh ein natürliches Schamgefühl, das ihnen viel zu oft wieder abgewöhnt wird. Kinder müssen wissen wie ihre Körperteile heißen, auch die Genitalien, sie müssen offen darüber sprechen dürfen. Das ist sehr wichtig, da die meisten Missbrauche in der Familie stattfinden. Der Zölibat ist nicht Ursache, sondern Mittel zum Zweck! Angesichts der sehr restriktiven Erziehungsmethoden, die in der katholischen Kirche immer vorherrschten, speziell wenn es um Sexualität ging, sind Misshandlungen über Generationen Symptome, deren Ursachen Jahrhunderte zurück liegen und sich immer wiederholen! Ohne eine sehr eingehende Veränderung im Denken der Kirchen, der Pädagogen und vor allem der Eltern, die hier in der Pflicht sind, Kindern ein Recht auf Selbstbestimmung zuzugestehen, wird sich lange nichts ändern. Zur Abschreckung müssen auch Verjährungsfristen und Strafmaße angepasst werden. Steuerhinterziehung wird härter bestraft als sexueller Missbrauch. Böse gesagt, ein Toter ist tot, ein missbrauchter Mensch leidet ein Leben lang und gibt den Missbrauch womöglich weiter!
Vielen Dank und freundliche Grüße Christl Glauder |






